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Fotograf: Tom Stern, Copyright: Marketing und Kommunikation, Goethe-Universität

Anschrift

Institut für Skandinavistik, FB 10
Campus Westend
IG-Farben-Haus
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Kontakt

Dr. Katja Schulz, Prof. Dr. Julia Zernack
Tel.: (069) 798-33104
k.schulz@em.uni-frankfurt.de

http://www.uni-frankfurt.de/57630633/sammlung

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Edda-Sammlung – Institut für Skandinavistik

Gesamtzahl der Objekte: circa 1200

Objektgattungen: Handschriften, Drucke, Grafiken, Postkarten, Reklamebilder, digitale Bildreproduktionen, Tonträger, diverse Objekte der Alltagskultur (Werbung, Spielzeug, Verpackungen et cetera)

Datierung der Objekte: 17. Jahrhundert bis heute

Erfassung: Der Buchbestand ist im OPAC erfasst. Mit universitären Mitteln erworbene Objekte, Bücher und andere sind darüber hinaus in der projekteigenen Datenbank erfasst und wissenschaftlich erschlossen; das muss systematisch noch für die große Anzahl privat von den Forschenden erworbener und der Sammlung überlassener Objekte ergänzt werden. Gegenwärtig ist die Datenbank nur den Projektmitarbeitern zugänglich; eine Publikation in einem Internet-Informationsportal zur eddischen Mythologie ist geplant und im Antragsstadium.

Seit den 1980er Jahren, der Anfangszeit der Edda-Forschung an der Goethe-Universität, wird am Institut für Skandinavistik systematisch Literatur zur Edda sowie zur nordischen Mythologie und Heldensage zusammengetragen. Daneben werden unsystematisch allerlei Objekte und Kuriosa mit Edda-Bezug zusammengetragen. Seit Einrichtung des Projekts „Edda-Rezeption“ (2007) werden diese Bestände für die individuellen Forschungsvorhaben der Projektbeteiligten – exemplarische Studien zur Rezeption der nordischen Götter- und Heldensage in Literatur, bildender Kunst, Religion, Musik und Alltagskultur der Moderne – zielgerichtet ergänzt. Die Sammlung ist eng mit den einzelnen Forschungsthemen verknüpft, oftmals wird ein Forschungsfeld durch die Sammlung erstmals erschlossen. Sie wird darüber hinaus in Lehrveranstaltungen der Skandinavistik und in fächerübergreifenden Veranstaltungen eingesetzt und im Rahmen von kleineren Ausstellungen, zum Beispiel in Tagungszusammenhängen oder bei den Wormser Nibelungenfestspielen, präsentiert.

Die Sammlung stellt einen weltweit vermutlich einzigartigen Bestand an Zeugnissen zur Erforschung und Rezeption nordischer Mythologie und Heldensage dar und dokumentiert mit zahllosen Objekten eine Stofftradition, die seit der Wikingerzeit belegt und bis zum heutigen Tag produktiv ist.

Literatur

Katja Schulz, Florian Heesch (Hg.): „Sang an Aegir“: nordische Mythen um 1900, Heidelberg 2009.

Katja Schulz (Hg.): Eddische Götter und Helden. Milieus und Medien ihrer Rezeption / Eddic Gods and Heroes. The Milieux and Media of Their Reception, Heidelberg 2011.

Erfasste Objekte

„Thor og Gjøgleriet i Utgaard“ (Thor und die Gaukelei in Utgard)

Durchsucht man die Datenbank der Edda-Sammlung des Instituts für Skandinavistik der Goethe-Universität unter dem Stichwort »Thor«, stößt man auf eine Vielzahl von Datensätzen. Verzeichnet sind auch Fotografien von Kunstwerken, die den ...