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Fotograf: Tom Stern, Copyright: Marketing und Kommunikation, Goethe-Universität

Anschrift

Universitätsbibliothek, Zentralbibliothek
Bockenheimer Landstraße 134–138
60325 Frankfurt am Main

Kontakt

Dr. Ann Kersting-Meuleman
Tel.: (069) 798-39245
a.b.kersting-meuleman@ub.uni-frankfurt.de

Team Musik, Theater
Tel: (069) 798-39244
slg-musik-theater@ub.uni-frankfurt.de

Lesesaal Spezialsammlungen:
Tel.: (069) 798-39398

http://www.ub.uni-frankfurt.de/musik/sammlung_930.html

Öffnungszeiten

Montags bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr
Voranmeldung telefonisch oder per E-Mail (1–2 Tage zuvor)

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Die Sammlung Musik und Theater – Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Gesamtzahl der Objekte: über 400.000 Einheiten

Objektgattungen: Musikhandschriften und -drucke, Libretti, Briefautographen, Bühnenbildentwürfe, Bühnenmanuskripte, Inszenierungsmappen, Konzertprogramme, Plakate, Porträts, Kunstwerke und kunstgewerbliche Gegenstände, Musikinstrumente, Münzen, Theaterprogrammhefte, Theaterzettel, Nachlässe

Datierung der Objekte: 1500 bis heute

Erfassung: Bibliothekskatalog mit Einträgen zu Büchern, Zeitschriften, Noten, AV-Materialien der Sammlung: https://hds.hebis.de/ubffm/index.php/
https://lbsopac.rz.uni-frankfurt.de/
Katalog der Musikhandschriften bis 1800: http://opac.rism.info/
Katalog der Opernsammlung: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kataloge/content/titleinfo/5997743
Librettosammlung: http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/16109 und http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/libretti/nav/index/all/
Katalog der Porträtsammlung: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/manskopf/nav/index/all
Briefautographensammlung: ca. 10.000 Briefe von Musikern und Theater­schaffenden, nachgewiesen in: http://kalliope-verbund.info/de/index.html

Die Sammlung Musik und Theater wurde 1947 gegründet. Sie führt drei historische Musik- und Theaterbestände zusammen: 1. die Stadtbibliothek (Frankfurter kirchliche Musikhandschriften und Opernsammlung), 2. die Rothschild’sche Bibliothek (Denkmälerreihen, Gesamtausgaben, Literatur zu Musik und Theater von circa 1890 bis 1940) und 3. das Manskopfsche Musikhistorische Museum (Briefautographen, Porträts, museale Gegenstände). Ihre vorrangigen Aufgaben sind die Versorgung der Universitätsangehörigen und der regionalen Bibliotheksnutzer mit Literatur zu Musik, Theater, Film sowie mit Noten. Hinzu kommt die intensive Sammlung der Literatur zu den Fachgebieten Theater- und Filmwissenschaft (1950 bis 2013 Sondersammelgebiet für die überregionale Literaturversorgung in Deutschland, finanziell gestützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft) sowie die Archivierung und Erschließung von Frankfurter Theatermaterialien und von Nachlässen Frankfurter Musiker.

Zu einzelnen Beständen und auf Basis der Sammlungen sind zahlreiche Dissertationen – vorwiegend in der Musik- und der Theaterwissenschaft – entstanden. Daneben wurden Editionen in der Telemann-Auswahl-Ausgabe, in den Frankfurter Telemann-Ausgaben sowie Einzeleditionen veröffentlicht.

Literatur

Klaus-Dieter Lehmann (Hg.): Bibliotheca Publica Francofurtensis. 500 Jahre Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Textband, Frankfurt a. M. 1984 [1985], S. 286–295 und S. 314–317.

Klaus-Dieter Lehmann (Hg.): Bibliotheca Publica Francofurtensis. 500 Jahre Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Tafelband, Frankfurt a. M. 1984 [1985].

Ann Kersting-Meuleman: Die Theaterzettelsammlungen in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main, in: Theater – Zettel - Sammlungen, 2, Bestände, Erschließung, Forschung/ […] hrsg. von Matthias J. Pernerstorfer. - Wien 2015, S. 77-98.

Ann Kersting-Meuleman und Britta Schulmeyer: Ein Kleinod der Frankfurter Musikgeschichte – Die Sammlung Johann Andreas Herbst, in: Forum Musikbibliothek Bd. 37 (2016), 3, S.7-11.

Hartmut Schaefer: Die Musik- und Theaterbestände der Rothschildschen Bibliothek in Frankfurt am Main, Frankfurt a. M. 1988, S. 123–143.

Erfasste Objekte

Haarlocke Ludwig van Beethovens

Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert kam es zu einer fast kultischen Verehrung von Musikern, Komponisten und Schauspielern, die sich in einem regen Handel mit Künstlerandenken niederschlug. DerWunsch, möglichst persönliche Gegenstände insbesondere verstorbener ...

Requiem. Missa pro defunctis, KV 626 – Partitur

Wolfgang Amadeus Mozarts (1756 – 1791) Totenmesse spiegelt das Thema Tod nicht nur aufgrund ihres Gegenstandes, sondern auch durch ihre Entstehungsgeschichte wider: Mozart verstarb, bevor er das Requiem fertigstellen konnte, sein Schüler Franz Xaver Süßmayr (1766 – 1803) vollendete ...

Bei mir bistu shain. Yiddish Version of the Song that’s Sweeping the Country! As featured by the inimitable Belle Baker

1932 von Jacob Jacobs (1890 – 1977) für das jiddische Musical Men ken lebn nor men lost nisht (Man könnte leben, aber sie lassen uns nicht) geschrieben, das im NewYorker Rolland Theatre uraufgeführt wurde. Das im ...

Kostüm der Schauspielerin Adele Sandrock für die Rolle des Gretchen in Goethes Faust, 1. Teil

Adele Sandrock (1863 – 1937) war eine gefeierte Bühnen- und Filmschauspielerin, die nicht nur für ihr ausdrucksstarkes Spiel, sondern auch für ihr turbulentes Privatleben und ihre exzentrische Art bekannt war. Der Weinhändler und Sammler ...

Totenmaske von Friedrich Nicolas Manskopf

Die Totenmaske als Erinnerung an bedeutende Persönlichkeiten war schon im Altertum gebräuchlich. Zur eigenständigen ästhetischen Form wurde sie jedoch erst Ende des 18. Jahrhunderts. Durch einen Überzug mit Gips oderWachs direkt vom Gesicht ...

Fächer, bedruckt mit Fotos von Sängern und Schauspielern

Die Kulturbegeisterung des aufstrebenden Bürgertums und der beginnende Starkult um Schauspieler und Sänger ließ im 19. Jahrhundert eine regelrechte Massenproduktion von Verehrungsund Erinnerungsgegenständen wie Motivtassen, Medaillons, Nippesfiguren und Konfektschachteln entstehen. Auch Fächer ...

Viola da gamba / Tenorgambe

Durch das vage f-förmige Schallloch auf der linken Seite kann man es, wenn das Licht im richtigen Winkel einfällt, deutlich sehen: Im Inneren des Instruments klebt ein kleiner Zettel mit der Aufschrift „Anton ...

Sammlerpostkarte: König Ludwig II. von Bayern, Richard Wagner und Prinz Paul Taxis

Auf der Sammelpostkarte von 1865, die sich in der Sammlung Manskopf der Abteilung Musik, Theater, Film in der Universitätsbibliothek befindet, ist rechts mittig König Ludwig II. von Bayern (1845–1886) abgebildet. Neben ihm steht sein langjä...

Leopold Mozart, Pere de Marianne Mozart, Virtuose âgée de onze ans et de J. G. Wolfgang Mozart, Compositeur et Maitre de Musique âgée de sept ans

Paris, den 08. Februar 1764 Verehrter Meister Delafosse, kürzlich erst hatte ich das Glück, einige Ihrer Stiche zu sehen. Wie Sie vielleicht wissen, befinde ich mich mit meinen beiden Kindern und meiner Frau derzeit auf ...