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Fotograf: Tom Stern, Copyright: Marketing und Kommunikation, Goethe-Universität

Anschrift

Institut für Sozialforschung
Archiv
Senckenberganlage 26
60325 Frankfurt am Main

Kontakt

(allgemein)
E-Mail: ifs-archiv@em.uni-frankfurt.de
Tel.: +49 (0)69 75 61 83 – 21 oder +49 (0)69 75 61 83 – 80

http://www.ifs.uni-frankfurt.de

Öffnungszeiten

Dienstag und Donnerstag 10.00–12.00 Uhr, Termine nach Vereinbarung

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Archiv des Instituts für Sozialforschung (IfS)

Gesamtzahl der Objekte:circa 20.000

Objektgattungen: Schriftstücke (Forschungsmaterialien), Radiospulen, Diafonfolien, Tonbänder und -kassetten, CDs, Fotografien, Originalnegative, Plakate und Baupläne

Datierung der Objekte: 1928 bis heute

Zu den Beständen des Archivs des Instituts für Sozialforschung (IfS) zählen mehr als 100 laufende Aktenmeter, welche die Forschungstätigkeit des Instituts seit seiner Gründung bis heute dokumentieren: umfassende Materialien zu den Forschungsprojekten, Korrespondenzakten, die unter anderem Briefwechsel von Theodor W. Adorno (1903–1969) und Max Horkheimer (1895–1973) enthalten, Unterlagen zu Lehrveranstaltungen, Publikationen, Tagungen und Kongressen sowie zur Neugründung des Instituts nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1951. Im September 2011 hat das IfS eine Kooperationsvereinbarung mit dem Archivzentrum der Universitätsbibliothek geschlossen. Seither werden die archivalischen Bestände sukzessive in der Archivdatenbank der Hessischen Staatsarchive HADIS (Hessisches Archiv-Dokumentations- und Informations-System) verzeichnet. Es entstehen digitale Findbücher, die den Nutzerinnen und Nutzern die selbstständige Recherche über das Internet ermöglichen. Begleitet wird die Verzeichnung von konservatorischen Maßnahmen.

Archivzentrum und Institutsarchiv ergänzen sich wechselseitig: Während Letzteres die inhaltliche Arbeit des IfS und damit ein bedeutendes Stück bundesrepublikanischer Wissenschaftsgeschichte dokumentiert, beherbergt das Archivzentrum Nach- und Vorlässe einiger der bekanntesten Wissenschaftler des Instituts und seines Umfeldes, unter anderen Max Horkheimer, Leo Löwenthal (1900–1993), Herbert Marcuse (1898–1979), Jürgen Habermas (*1929) und Ludwig von Friedeburg (1924–2010). Die Kooperation verfolgt längerfristig die Idee der Schaffung eines Archivzentrums für Kritische Theorie.

Erfasste Objekte

Brief von Theodor W. Adorno an Hubert Schiel (Direktor der Stadtbibliothek Trier)

Nachdem Max Horkheimer (1895 – 1973) und Theodor W. Adorno (1903 – 1969) aus dem Exil nach Frankfurt zurückgekommen waren und hier das Institut für Sozialforschung wieder aufgebaut hatten, machten sie sich auf die Suche nach der von den ...

Unterlagen zur sogenannten Gruppenstudie

Zurück aus dem Exil widmete sich das 1950 wieder eröffnete Institut für Sozialforschung in einer groß angelegten Studie den Einstellungen der bundesdeutschen Bevölkerung hinsichtlich Krieg, Demokratie und den Verbrechen des Nationalsozialismus. Um ...

Betriebsklima. Eine industriesoziologische Untersuchung im Mannesmannbereich

Wohl keine andere Wissenschaft hat den Blick hinter die »Kulissen« so ermöglicht wie die Physik. Durch die Entwicklung von optischen Geräten konnten Objekte in weiter Ferne und in großer Nähe beobachtet ...

Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches – Eine sozialpsychologische Untersuchung

Welche Möbel stehen in Ihrer Wohnung? Glauben Sie, dass man in der Erziehung der Kinder ganz ohne Prügel auskommen kann? Wie verbringen Sie am liebsten Ihren Abend? Welcher Partei gehören Sie an? ...