Anschrift

Institut für Musikwissenschaft, FB 09
Rostocker Straße 2
60323 Frankfurt am Main

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Kontakt

Sebastian Rose (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Tel.: (069) 798-23525
s.rose@em.uni-frankfurt.de
http://www.muwi.uni-frankfurt.de

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Klavierrollensammlung – Institut für Musikwissenschaft

Der zusammenhängende Bestand von 954 Klavierrollen der Firma Philipps ist weltweit einzigartig. Primäre Aufgabe ist die Erschließung, Bestandserhaltung und Digitalisierung. Im Zusammenspiel mit dem vorhandenen Reproduktionsklavier eröffnet die Sammlung vielfältige Perspektiven im Bereich der Interpretationsforschung und universitären Lehre.

Gesamtzahl der Objekte: 955

Objektgattungen: Künstler-Rollen für ein Duca-Reproduktionsklavier der Firma Philipps, Marke „Ducartist“; Reproduktionsklavier „Duca" der Frankfurter Musik-Werke-Fabrik J. D. Philipps & Söhne

Datierung der Objekte: 1908 bis 1912

Erfassung: Datenbank mit Einträgen zu den 954 Klavierrollen, die Auskunft zur Provenienz und zur Zuordnung der eingespielten Stücke geben (Suchfunktionen zu Titeln, Interpreten, Komponisten, Gattungen, Arrangeuren)
In Planung: Online-Plattform und Online-Lexikon zu den Biographien der Künstler

Der zusammenhängende Bestand von Klavierrollen der Firma Philipps am Institut für Musikwissenschaften ist europa- und wahrscheinlich weltweit einzigartig. Die Sammlung bietet einen nahezu vollständigen Überblick über das Musikrepertoire des Frankfurter Unternehmens. Die Rollenaufnahmen umfassen zumeist arrangierte Werke klassischer Musik aus den Epochen Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus. Aber auch Tanzrollen mit Werken der Unterhaltungsmusik (Schlager, Gesellschafts- und Modetänze) sind vorhanden. Unter den Interpreten der Sammlung finden sich berühmte Namen wie Alfred Cortot (1877–1962), Ferruccio Busoni (1866–1924), Eugen d’Albert (1864–1932) oder Camille Saint-Saëns (1835–1921), aber auch regionale Künstler wie der am Frankfurter Konservatorium lehrende Pianist Willy Rehberg (1863–1957).

Über die Provenienz der Sammlung lässt sich nur wenig ermitteln. Vermutlich stammt sie aus einem Nachlass von Angehörigen der Familie Philipps.

Zur Erschließung und Archivierung der Sammlung wurde bislang ein Forschungsprojekt von Dr. Kerstin Helfricht durchgeführt, das unter anderem eine Studie zum Anteil und Einfluss von Pianistinnen auf die industrielle Herstellung und Verbreitung mechanischer Musik umfasste. Ab dem Sommersemester 2014 sind Klavier und Rollensammlung in den Fächerkanon des Instituts integriert. Im Rahmen von Übungen werden die Studierenden an die Interpretations- und Repertoireforschung herangeführt.

Literatur

Jürgen Hocker: Player piano. Das selbstspielende Klavier von den Anfängen bis zur Gegenwart, Bergkirchen 2009.

IMPRESSUM


Haben Sie Anregungen, Fragen oder Ergänzungen?

Wir freuen uns über Ihre Email an: sammlungen[at]uni-frankfurt.de

Konzept, Entwicklung und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Dr. Judith Blume
Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg
Bockenheimer Landstraße 134-138
60325 Frankfurt/Main
Tel: 0049-(0)69-798-39197
J.Blume [at] ub.uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Entstehungskontext

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen"

Dr. Judith Blume
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020)

Team der Jubiläumsausstellung

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)


Finanzierung


Haftungsausschluss/Disclaimer

Die Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt übernimmt keinerlei Verantwortung für die Inhalte von Webseiten, welche durch die auf unseren Seiten angeführten Links erreichbar sind. Die auf solchen Webseiten wiedergegebenen Meinungen und/oder Tatsachenbehauptungen liegen in der alleinigen Verantwortung der/des jeweiligen Autorin/Autors. Da wir auf Änderungen durch Autoren externer Webseiten keinerlei Einfluss haben, weisen wir ferner ausdrücklich darauf hin, dass wir uns Texte oder Aussagen Dritter, welche durch Links auf externen Webseiten zugänglich sind, in keiner Weise zu eigen machen.