Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung zur digitalen Barrierefreiheit gilt für die unter https://sammlungen.uni-frankfurt.de/ veröffentlichte Online-Plattform der Sammlungen an der Goethe-Universität Frankfurt.

Als öffentliche Stelle im Sinne der Richtlinie (EU) 2016/2102 sind wir bemüht, unsere Websites und mobilen Anwendungen im Einklang mit den Bestimmungen des Hessischen Behinderten-Gleichstellungsgesetzes (HessBGG) sowie der Hessischen Verordnung über barrierefreie Informationstechnik (BITV HE 2019) zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 barrierefrei zugänglich zu machen.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die Anforderungen der Barrierefreiheit ergeben sich aus §3 Absätze 1 bis 4 und §4 der BITV HE 2019, die auf Grundlage von §14 des HessBGG erlassen wurde.

Die Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen beruht auf einer im Zeitraum von 01.03.2025 bis 28.04.2025 durchgeführten Selbstbewertung.

Nicht barrierefreie Inhalte

Aufgrund der Überprüfung ist die Website mit den zuvor genannten Anforderungen nicht vereinbar.

Unvereinbarkeit mit der BITV HE 2019

Die nachstehend aufgeführten Inhalte sind unvereinbar mit §3 Absatz 1 der BITV HE 2019 und aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:

Barrieren

  1. Verlinkte PDF-Dokumente sind nicht teilweise nicht barrierefrei.
  2. Die Überschriftenhierarchie wird nicht überall eingehalten.
  3. Text und Hintergrund sowie Elemente der Webseite und Hintergrund weisen nicht immer ein ausreichendes Kontrastverhältnis auf.

Barrierefreie Alternativen

Falls wichtige Informationen über die Sammlungsplattform nicht zugänglich sind, bitten wir um eine E-Mail an sammlungen@uni-frankfurt.de. Wir bemühen uns, so umfänglich wie möglich Auskunft zu geben.

Unverhältnismäßige Belastung

Die nachfolgenden Teilbereiche sind nicht barrierefrei gestaltet, da es eine unverhältnismäßige Belastung gemäß § 3 Absatz 5 BITV HE 2019 darstellen würde./p>

Barrieren

  1. Viele Bilder auf der Homepage verfügen nicht über Alt-Texte oder sind fälschlicherweise mit einem leeren Alt-Text gekennzeichnet.
  2. Verlinkte Bilder besitzen keine beschreibenden Label für das verlinkte Ziel, außerdem sind die Linktexte für viele Links nicht für sich selbst genommen aussagekräftig.
  3. Einige Funktionen der Website sind nicht ausschließlich mit der Tastatur nutzbar. Zudem ist der Tastaturfokus nicht immer gut erkennbar.
  4. Es existiert kein "Zum Inhalt springen"-Link.
  5. Die Website verfügt weder über eine Sitemap, Seitensuche oder Brotkrümelnavigation.
  6. Animationen oder bewegte Inhalte lassen sich nicht anhalten oder ausblenden, zudem werden Änderungen bei dynamischen INhalten für Screenreader nicht angekündigt.
  7. Bei der Sammlungsübersicht sowie der Präsentation von Suchergebnissen kommt es zu Anzeigefehlern, die die Lesbarkeit der Treffer einschränken.
  8. Die einzelnen Seiten der Sammlungsplattform besitzen statt einem aussagekräftigen und individuellen Titel alle den gleichen.

Begründung

Die derzeitige Sammlungsplattform der Goethe-Universität wurde im Rahmen eines Projekts als Auftragsarbeit durch einen externen Entwickler erstellt bzw. zu einem späteren Zeitpunkt durch eine befristet angestellte studentische Hilfskraft überarbeitet. Die Inhalte der Plattform werden aus einer Datenbank ausgelesen und lassen sich nicht vollumfänglich im Backend zur Administration bearbeiten. Zur Behebung der oben aufgeführten Barrieren wären daher tiefgreifende Änderungen an Struktur und Programmierung der Plattform notwendig. Die Sammlungskoordination selbst verfügt jedoch weder über die notwendigen finanziellen Ressourcen zur Vergabe von Aufträgen zu Anpassungen an der Plattform noch die personellen Kapazitäten und notwendigen technischen Kompetenzen, um diese selbst vorzunehmen. Da evaluiert wird, die jetzige Plattform im Zuge des Web-Relaunchs der Universität vollständig zu überarbeiten bzw. in ein neues CMS zu überführen, sind weitere Aufwände für Anpassungen zudem nicht sinnvoll und unverhältnismäßig.

Geplante Maßnahmen

Die Sammlungskoordination der Goethe-Universität ist sich des dringenden Handlungsbedarfs bewusst. Im Kalenderjahr wurden daher bereits Transkripte zu Video- und Audio-Inhalten ergänzt,sowie Anpassungen am Stylesheet der Plattform, welche das Kontrastverhältnis und die Darstellung bei vergrößerter Textgröße verbessern, vorgenommen. Auf der Plattform hochgeladene PDF-Dokumente wurden überarbeitet bzw. als nicht-barrierefrei gekennzeichnet, wenn diese nicht überarbeitet werden können. Das HTML nichtdeutschsprachiger Inhalte wurde mit entsprechenden Sprachtags versehen. Die Redaktion der Sammlungsplattform soll zukünftig im Hinblick auf Barrierefreiheit geschult werden. Neue Inhalte sollen, soweit wie möglich, unter Berücksichtigung von Gesichtspunkten der Barrierefreiheit erstellt werden.

Nicht alle Barrieren lassen sich jedoch vollumfänglich im zugänglichen Administrations-Backend der Website beheben, sondern erfordern umfassende Maßnahmen, insbesondere zum Kontrastverhältnis und der Überschriftenhierarchie. Aufgrund von knappen personellen Ressourcen und unzureichender Kompetenzen sind diese Änderungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Auf Anfrage werden Seiten und Inhalte von uns vorrangig bearbeitet, sofern dies mit den verfügbaren Kapazitäten möglich ist. Eine vollumfängliche Neugestaltung der Sammlungsplattform und Behebung der Barrieren wird im Rahmen des Uni-Web-Relaunchs evaluiert.

Die Überarbeitung der Inhalte erfolgte im Kalenderjahr 2025.

Datum der Erstellung der Erklärung zur Barrierefreiheit

Diese Erklärung wurde am 18.06.2025 erstellt und zuletzt am 05.01.2026 aktualisiert.

Die Aussagen in dieser Erklärung zur Barrierefreiheit basieren auf einer Selbstbewertung, die von der WWW-Redaktion der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt wurde. Dabei wurde die Vereinbarkeit der Website mit den Anforderungen der Richtlinie (EU) 2016/2102 geprüft.

Feedback und Anfragen zur digitalen Barrierefreiheit

Sie möchten uns noch bestehende Barrieren mitteilen oder nicht barrierefreie Inhalte in einem barrierefreien Format anfordern? Sprechen Sie unsere verantwortlichen Kontaktpersonen an:

Koordination der Sammlungen an der Goethe-Universität Frankfurt
Barriere melden per E-Mail an sammlungen@uni-frankfurt.de

Durchsetzungsverfahren

Wenn auch nach Ihrem Feedback an den oben genannten Kontakt keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie die Durchsetzungs- und Überwachungsstelle Barrierefreie Informationstechnik einschalten. Sie haben nach Ablauf einer Frist von sechs Wochen das Recht sich direkt an die Durchsetzungs- und Überwachungsstelle zu wenden. Unter Einbeziehung aller Beteiligten versucht die Durchsetzungsstelle, die Umstände der fehlenden Barrierefreiheit zu ermitteln, damit der Träger diese beheben kann.

Durchsetzungs- und Überwachungsstelle Barrierefreie Informationstechnik
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Sitz: Regierungspräsidium Gießen
Prof. Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten
Landesbeauftragte für barrierefreie IT
Leiterin der Durchsetzungs- und Überwachungsstelle
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen
Telefon: +49 641 303 - 2901
E-Mail: Durchsetzungsstelle-LBIT@rpgi.hessen.de
Zurück zum Anfang der Seite

Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
linkedin
Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung