Anschrift

Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Freimannplatz 1
60325 Frankfurt am Main

© OpenStreetMap

Kontakt

Dr. Gerwin Kasperek
Tel.: (069) 798-39365
g.kasperek@ub.uni-frankfurt.de

Lesesaal Naturwissenschaften
Tel.: (069) 798-23369
ls-natur@ub.uni-frankfurt.de

http://www.ub.uni-frankfurt.de

Öffnungszeiten

Montag–Freitag 8.30–21.30 Uhr, Samstag, Sonntag 10.00–18.00 Uhr

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Medizinisch-naturwissenschaftlicher Altbestand – Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die historischen medizinisch-naturwissenschaftlichen Sammlungen gehen zurück auf die ehemalige „Senckenbergische Bibliothek“. Diese entstand 1850 durch Zusammenlegung der 1763 von Johann Christian Senckenberg (1707–1772) gestifteten, circa 10.000 Bände umfassenden Privatbibliothek mit den Bibliotheken mehrerer bürgerlicher Vereine, die in Ermangelung einer Universität naturkundliche Forschungen unterstützten. Als medizinisch-naturwissenschaftliche Spezialbibliothek erhielt die „Senckenbergische Bibliothek“ bei Gründung der Universität 1914 die Funktion einer Universitätsbibliothek für die entsprechenden Fächer. Im Rahmen der überregionalen Literaturversorgung übernahm sie bereits in der Weimarer Republik das – noch heute von der Universitätsbibliothek betreute – Sondersammelgebiet Biologie (Virtuelle Fachbibliothek Biologie „vifabio“, www.vifabio.de). Hierfür werden knapp 3000 biologische Zeitschriften laufend bezogen und jährlich etwa 2300 Monographien erworben. Auch nach der Vereinigung mit der Stadt- und Universitätsbibliothek zur Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg im Jahr 2005 verblieben die historischen Bestände im Eigentum der alten Unterhaltsträger und stehen der Universität als Dauerleihgaben zur Verfügung.


Ergänzt wurden die Bestände durch einen 2008 erfolgten Teilankauf der sogenannten „Königlichen Gartenbibliothek Herrenhausen“. Bei den 926 Bänden handelt es sich überwiegend um botanische Druckwerke aus dem 17. bis frühen 20. Jahrhundert. Zu den herausragenden Objekten zählen insbesondere handkolorierte naturhistorische Werke. 

Gesamtzahl der Objekte: circa 1,25 Millionen Bände

Objektgattungen: historische Druckwerke, moderne Monographien und Zeitschriften, Kunstwerke

Datierung der Objekte: 15. Jahrhundert bis heute

Erfassung: Die Bestände der ehemaligen Senckenbergischen Bibliothek sind nahezu vollständig im Online-Katalog nachgewiesen. Dort sind auch alle Werke des Frankfurter Teils der Königlichen Gartenbibliothek zu Herrenhausen verzeichnet.

 

Literatur

Die Entdeckung der Pflanzenwelt – Botanische Drucke vom 15.–19. Jahrhundert aus der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg. Aus Anlass des 525-jährigen Jubiläums der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt a. M. 2009.

Angela Hausinger: Die Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen im Kontext der Frankfurter Sammlungen, in: Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen – eine neue Sicht auf Gärten und ihre Bücher, hg. v. Hubertus Fischer, Frankfurt a. M. 2011, S. 97–116.

Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, hg. v. Bernhard Fabian, Bd. 5 Hessen A-L, hg. v. Berndt Dugall, Hildesheim 1992.

Helmut Burkhardt: 225 Jahre Senckenbergische Bibliothek, in: Hessische Bibliothekszeitschrift, 1. Jg. 1988, S. 4-5.

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Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung