Neuestes scherzhaftes Punktir-Buch, aus welchem wissbegierige Damen bei den wichtigsten Lebensverhältnissen Belehrung schöpfen können

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Signatur

18/22456

Datierung

ca. 1830

Maße

7,5 x 5,2 cm

Material

Papier

Objekt-Schaufenster

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Neuestes scherzhaftes Punktir-Buch, aus welchem wissbegierige Damen bei den wichtigsten Lebensverhältnissen Belehrung schöpfen können

Das kleine Orakelspielbüchlein (7,5 x 5,2 cm) mit Goldschnitt umfasst 42 Seiten, ist in einem schönen Glanzpapier-Pappband gebunden und durch einen Pappschuber geschützt, auf dem steht: "Wollen´s riskiren, mal zu punktiren. Sollt´s auch veriren, wird´s nicht geniren".

Aus dem Text:
"…als die Kunst des Punktirens, im strengsten Sinne des Begriffs, eine himmlische Kunst genannt zu werden verdient; denn sie steht unmittelbar unter dem Schutz der Gestirne, und weder der klügelnde Verstand, noch das fühlende Herz üben auf sie den allermindesten Einfluss aus!"

Das Spiel erfolgt dabei so, dass man zunächst Punkte in Reihen zeichnet aus denen durch Auswahl eine Figur entsteht. Dann wählt man eine Frage aus der Fragetafel (werde oder soll ich ledig bleiben?) und kann dann aus der Kombination von Figur und Nummer der Frage im Oraculum Geomanticum die kurze Antwort ablesen (Ledig bleiben? Das wär schön! Gott will die Welt bevölkert seh´n).

Der Text entstand im Rahmen der Vorstellung von ausgewählten Erwerbungen für die Webseite der AG SDD.

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Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung