Versinnlichte Denk- und Sprachlehre : mit Anwendung auf die Religions- und Sittenlehre und auf das Leben

Kategorien

Signatur

Wq 625 (; Q 18/3091)

Urheber

Franz Herrmann Czech

Datierung

ca. 1836

Objekt-Schaufenster

Drucken
per E-Mail senden

Versinnlichte Denk- und Sprachlehre : mit Anwendung auf die Religions- und Sittenlehre und auf das Leben

Diese Anleitung für Taubstummenlehrer war das erste Werk in der Geschichte des Taubstummenunterrichts, das internationale Aufmerksamkeit erzielte. Sein Autor Franz Herrmann Czech (1788-1847) war Professor am k.k. Wiener-Taubstummen-Institut. Er ist auf dem Frontispiz im ersten Band, umgeben von taubstummen Kindern, die engelgleich wirken, abgebildet.

Czech betrachtete Denken als geistige Aktivität, die jeder Person angeboren sei. Artikulierte Sprache vereinfacht den Prozess ist aber nicht zwingend notwendig. Moralisch wie rechtlich leitete er daraus die Pflicht zur Unterrichtung von Taubstummen ab.

Die 72 gestochenen Kupfertafeln sind Grundbestandteil seines Bildungskonzeptes. Die vorderen Tafeln zeigen Personen und Szenen und geben eine Art Grammatik des Ausdruckes wieder, ab Tafel 54 handelt es sich eher um eine bildliche Enzyklopädie.

Der Text entstand im Rahmen der Vorstellung von ausgewählten Erwerbungen für die Webseite der AG SDD.

Zurück zum Anfang der Seite

Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
linkedin
Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung