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Neuigkeiten

 

Frankfurt

Comic-Archiv seit 2020 im Suchportal der UB recherchierbar

Die Bestände des Comic-Archivs sind seit dem Jahr 2020 über das Suchportal der Universitätsbibliothek recherchierbar. Über die Erweiterte Suche können Sie direkt in der "Bibliothek Comic-Archiv" recherchieren. Sie können sich den gesamten Bestand anzeigen lassen oder nach Unerkategorien suchen. Eine genauere Anleitung finden Sie auf der Sammlungsseite:

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Frankfurt am Main

Die Altorientalische Sammlung online

Das Studium der Archäologie ist durch die Vermittlung von Objektwissen geprägt, welches auch über Text und Bild erfolgt. Für eine virtuelle Lehre müssen deshalb ausreichend Digitalisate vorhanden sein. Mit dem jüngst bewilligten sELF-Projekt Die Altorientalische Sammlung online sollen Objekte aus der Altorientalischen Sammlung über diese Online-Plattform für Studierende besser verfügbar gemacht werden. Dies beinhaltet auch eine Überarbeitung und Erweiterung der Plattform und ihrer Funktionalitäten. Das Projekt ist bereits im vollen Gange - schauen Sie auf der Seite der Sammlung vorbei und stöbern Sie in den digitalen Objekten!­

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Frankfurt am Main

Sechster Newsletter erschienen

leporello #6 ist da! In dieser Ausgabe geht es um Lebendsammlungen, digitale und analoge Ausstellungen und das Objekt des Moments stammt in dieser Ausgabe aus dem Comic-Archiv. Hier können Sie die Ausgabe nachlesen.

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Frankfurt am Main

Fünfter Newsletter erschienen

leporello #5 wurde verschickt! Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf den digitalen Formaten von Ausstellungen, Provenienzforschung und das Objekt des Moments ist natürlich auch wieder dabei. Hier können Sie die Ausgabe nachlesen.

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Frankfurt am Main

Universitätsbibliothek forscht nach der Herkunft der Bücher

"Welche Bücher befinden sich zu Unrecht in den Magazinen der Unibibliothek? In einem umfangreichen Projekt wird die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität ihre Altbestände daraufhin überprüfen, ob sich darunter Raubgut aus dem vormaligen Besitz von Verfolgten des NS-Regimes befindet. Kooperationspartner sind die Stadt Frankfurt am Main und die Senckenbergische Gesellschaft für Naturforschung, die als Eigentümer und Dauerleihgeber für einen beträchtlichen Teil der UB-Bestände verantwortlich sind. Die aufwändige Arbeit wird möglich durch Fördergelder vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. [...]"

Lesen Sie mehr über das Projekt hier. Das DLF-Kultur Radiointerview mit der Universitätspräsidentin Prof. Brigitta Wolff vom 06.06. können Sie hier, den DLF Campus&Karriere Radiobeitrag vom 11.06. können Sie hier nachhören. Wenn Sie mehr über den Stand der Provienzforschung im Kontext der NS-Herrschaft erfahren wollen, besuchen Sie die Lost Art-Datenbank.

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Frankfurt am Main

Neuer Newsletter ist erschienen

leporello #4 wurde verschickt! Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf den digitalen Formaten der Sammlungen und das Objekt des Moments ist natürlich auch wieder dabei. Hier können Sie die Ausgabe nachlesen.

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Frankfurt am Main

Fritz Bauer Institut: Überarbeitete Website für Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz Prozess

Die Tonbandmitschnitte und zusätzliche Materialien des 1. Frankfurter Auschwitz Prozesses stellt das Fritz Bauer Institut nun auf einer überarbeiteten Website zur Verfügung.

Seit 2013, anlässlich des 50. Jahrestages des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses, sind die Tonbandaufzeichnungen aus diesem Prozess online zugänglich und für die Öffentlichkeit frei verfügbar. Eine Überarbeitung der Website vereinfacht nun den Zugriff auf die Vernehmungen von Angeklagten und Zeugen aus dem Prozess. Das betrifft sowohl die Suchfunktion auf der Website als auch das Abspielen der Aufnahmen im Browser. Zudem werden die Transkriptionen sämtlicher Aufnahmen als Zusatzmaterial angeboten, die beim Hören der Originalaufnahmen mitgelesen werden können.

Die Erschließung der circa 100 Stunden O-Ton aus dem Prozess geht auf ein Kooperationsprojekt aus dem Jahr 2004 zurück, das vom Fritz Bauer Institut mit dem Staalichen Museum Auschwitz-Birkenau und in Kooperation mit der Stiftung Deutschen Rundfunkarchiv und dem Hessischen Hauptsstaatsarchiv Wiesbaden zunächst auf DVD-ROM veröffentlicht wurde. Die Webseite bietet u.a. zusätzliche Texte und Materialien zur Geschichte des Auschwitz-Prozesses und des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum Sichten und Herunterladen an.

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Frankfurt am Main

Richard Strauss in der Sammlung Manskopf: Virtuelle Ausstellung online

Das Studierenden-Projekt der Goethe-Universität, unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Betzwieser (Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Bernd Zegowitz (Germanistik), ist nun online einsehbar. Die Virtuelle Ausstellung "Richard Strauss in der Sammlung Manskopf" ist das Ergebnis des Seminars "Musik und Theater ausstellen - die Frankfurter Sammlung Manskopf als virtuelles Museum", das im Sommersemester 2019 stattfand. Mehr zum Projekt.

Den Ausgangspunkt des interdisziplinären Projekts bildeten die Strauss-Bestände in der Manskopf’schen Sammlung der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg. Diese wurden während des Seminars aufmerksam gesichtet, das Verhältnis von Manskopf und Strauss stand dabei immer im Fokus. Das Sichtbarmachen von Relationen und Beziehungen steht somit genauso im Mittelpunkt der virtuellen Ausstellung wie die Objekte. Schauen Sie auf der Seite vorbei und entdecken Sie die sorgfältig entworfene Ausstellung, die Raum für die Objekte, ihren Sammler und ihre Geschichte lässt, so dass man auf eine wahre Entdeckungstour gehen kann.

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Frankfurt am Main

Digitale Sammlungen

Ein Großteil der Bibliotheken und Universitäten sind im Moment zwar für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, doch auch online kann man in den Sammlungen stöbern: Besuchen Sie zum Beispiel die Digitalen Sammlungen der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg !

Dort finden Sie direkt eine Übersicht der digitalisierten Werke und Projekte. Oder Sie bleiben gleich auf dieser Seite und erkunden digitale Einblicke in ausgewählte Objekte der Sammlungen an der Goethe-Universität - dort finden Sie auch weitere Informationen zu Digitalisierungsprojekten und eventuellen digitalen Katalogen der entsprechenden Sammlungen.

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Frankfurt am Main

Schopenhauer-Studio präsentiert neue Ausstellung

Knapp vier Monate erfreute die Ausstellung "SELBST DENKEN" im Schopenhauer-Studio die Besucher*innen mit einem Blick hinter die Kulissen der Entstehungsgeschichte von Schopenhauers "Die Welt als Wille und Vorstellung". Am 13. Februar 2020 wurde nun die Ausstellung "Sammlungswerkstatt – die Arbeit am kollektiven Gedächtnis" eröffnet und wird bis September 2020 zu besichtigen sein. Die "Sammlungswerkstatt" ist als dynamische Ausstellung konzipiert und tritt immer dann zeitweise in den Hintergrund, wenn eine Wechselausstellung gezeigt wird. Zugleich werden Ergänzungen und Überarbeitungen ihr Gesicht stetig verändern. Die Ausstellung, mit Stücken aus der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg und den Sammlungen an der Goethe-Universität, versteht sich dabei nicht als abschließende, erklärende Schau, sondern vielmehr als Werkstatt, in der immer wieder mit neuen Fragen herangetreten und gearbeitet werden kann, ähnlich wie mit den Sammlungen selbst.

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Im Mittelpunkt steht dabei das kollektive Gedächtnis. Schließlich haben Sammlungen in Bibliotheken, Archiven und Universitäten einen wesentlichen Anteil daran, was wir erinnern, was wir erforschen und was wir wissen (können). Die hier verwahrten Dokumente und Objekte bilden die Grundlage für das kollektive Gedächtnis und prägen insofern wesentlich die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die Wissensproduktion und damit die Gesellschaft. Doch wie entstehen diese Sammlungen? Die Ausstellung "Sammlungswerkstatt – Die Arbeit am kollektiven Gedächtnis" setzt bei dieser Frage an. Anhand von sieben Themen – bewerten, erwerben, erschließen, erhalten, verfügbar machen, vermitteln, forschen und lehren – werden grundlegende Praktiken rund um Sammlungen sowie die damit verbundenen Entscheidungsprozesse vor- und zur Diskussion gestellt.

Neben der Ausstellung finden in regelmäßigen Abständen Vorträge im Schopenhauer-Studio statt. Am Mittowch, den 26.02.20 um 18 Uhr wird bspw. anlässlich des 125. Geburtages von Max Horkheimer, den er am 14. Februar gefeiert hätte, Dr. Hermann Kocyba (Institut für Sozialforschung) über Horkheimers zugleich forschungs-und gesellschaftspolitisches Engagement nach der Rückkehr aus dem Exil sprechen. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie im folgenden PDF.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen finden Sie hier:

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Frankfurt am Main

leporello #3 - Die erste Ausgabe des Jahres 2020 ist erschienen!

Die dritte Ausgabe des Newsletters der Sammlungen an der Goethe-Universität ist da und wir starten mit vielen spannenden Sachen in das neue Jahr und in die vorlesungsfreie Zeit. Auch dieses Mal werfen wir einen Blick zurück – auf die Lange Nacht der Kleinen Fächer und die Abschlusstagung des BMBF-Projektes "Die Sammlung als lebendiges Archiv" zum Beispiel. Aber auch aktuelle und kommende Ausstellungen liegen im Fokus und nicht zuletzt: Das Objekt des Moments!

Die aktuelle Ausgabe können Sie hier einsehen. Eine Übersicht der aktuellen und vergangenen Newsletter finden Sie:

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Frankfurt am Main

Lange Nacht der kleinen Fächer am 31.Januar am Campus Westend

Ob Computerspiele, antike Skulpturen, Wonder Woman, Münzen römischer Kaiser oder gar Aphrodite - Sammlungen von kleinen Fächer bieten viele interessante Objekte und Artefakte. Am Freitag, den 31.01.20 zur "Langen Nacht der kleinen Fächer" bietet sich die Gelegenheit, dies alles an einem Abend zu erleben.

Eingebettet in das Programm der "Langen Nacht der kleinen Fächer", die im Rahmen der „Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen“ stattfindet, präsentieren auch die beteiligten Sammlungen an der Goethe Universität ihre Bestände. Führungen durch den Skulpturensaal oder Impressionen von Ausgrabungen in der Türkei sind nur eine der wenigen Programmpunkte, die Sie am 31.01 ab 18 Uhr im I.G.-Farben-Haus am Campus Westend erleben können! Selbst im Foyer des Gebäudes werden Sie auf ausgewählte Objekte der Sammlung stoßen können, wenn eine Installation ihnen ihre Geschichte erzählt.

Die "Lange Nacht" bietet aber noch viel mehr: Präsentiert werden Forschungsthemen und Studienangebote sowie ein buntes Rahmenprogramm zum Kennenlernen und Mitmachen. Die Fachvertreter und Fachvertreterinnen stehen jederzeit für ein Gespräch bereit; wer möchte, kann bei einem Blitzsprachkurs in verschiedensten Sprachen (z. B. in Swahili, Baskisch, Tagalog oder Litauisch) sein Sprachtalent erproben, sich mit dem bedeutenden Frankfurter Comic-Archiv vertraut machen oder durch die archäologischen Sammlungen bummeln. Außerdem bieten Vorträge, Filme, Tanzvorführungen, eine kasachische Teezeremonie und Livemusik einer niederländischen Mitmachband eine Nacht lang die Gelegenheit, in Forschung und Studium der kleinen Fächern hinein zu schnuppern. Bei einer Podiumsdiskussion (um 18 Uhr) unter dem Titel „Ist das Wissenschaft oder kann das weg?“ geht es um das Potential der kleinen Fächer, auf dem Podium wird unter anderem Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, mitdiskutieren.

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier .

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Frankfurt am Main

Ausstellung SELBST DENKEN im Schopenhauer-Studio eröffnet

Das Opus Magnum des Frankfurter Philosophen Arthur Schopenhauer – Die Welt als Wille und Vorstellung – erschien vor 200 Jahren. Dieses Jubiläum nimmt die UB JCS in Zusammenarbeit mit der Schopenhauer-Gesellschaft e. V. zum Anlass, dem Werk eine Ausstellung zu widmen. Am 22.10.2019 wurde die Ausstellung "SELBST DENKEN" eröffnet. Sie ist bis zum 19.01.19 dienstags bis sonntags von 13-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Anhand von Manuskripten, Handexemplaren, persönlichen Gegenständen, wissenschaftlichen Objekten, Literatur, Grafiken und Medieninstallationen nähert sich die Ausstellung den Gedankengängen und Thesen des Philosophen und verdeutlicht die Genese des Werkes. Aus gleichem Anlass wurde am 29.10. das Biografische Kabinett Schopenhauers Frankfurt im Historischen Museum Frankfurt eröffnet. Objekte aus dem Nachlass des Philosophen (Archivzentrum, UB J.C. Senckenberg) verdeutlichen Schopenhauers Verbindungen zu seinem Wohnort Frankfurt.

Die Wechselausstellung eröffnet gleichzeitig den neuen multifunktionalen Kommunikations- und Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek, das Schopenhauer-Studio. Dabei spiegelt sie die Motivation des Studios wieder: Einen Ort zu schaffen, der Fenster und Diskussionsraum für die Sammlungs-, Archiv- und Bibliotheksarbeit ist. Das Schopenhauer-Studio will die dynamischen Prozesse um Sammlungen, Wissen und Archive in den Fokus rücken. Mit einem flexiblen System aus Vitrinen, Tischen und Arbeitsplätzen wird der Raum zukünftig für Wechselausstellungen aus den Sammlungen offen sein. Zudem wird im Februar eine Studio-Ausstellung eröffnet, in der anhand von sieben Themen – bewerten, erwerben, erschließen, erhalten, verfügbar machen, vermitteln, forschen und lehren – grundlegende Praktiken rund um Sammlungen sowie die damit verbundenen Entscheidungsprozesse vor- und zur Diskussion stellt. Weitere Informationen und Termine zu Führungen finden Sie hier .

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Frankfurt am Main

leporello#2 - Die zweite Ausgabe des Newsletters ist erschienen

In der zweiten Ausgabe des Newsletter der Sammlungen an der GU geht es unter anderem um die Eröffnung des Schopenhauer-Studios, die Ausstellung "tracing echos", das Lehrprojekt zu Manskopfs Richard Strauss Museum und natürlich: Das Objekt des Moments! Nachlesen & Anmelden:hier Der Newsletter erscheint viermal im Jahr.

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Frankfurt am Main

leporello - Newsletter der Sammlungen an der GU

Vier Mal im Jahr berichtet ein Newsletter mit dem Titel „leporello“ über die Sammlungen an der GU. In der 1. Ausgabe geht es um die Frobenius-Ausstellung, die Edinger-Sammlung im HMF und das „Objekt des Moments“. Nachlesen & Anmelden:hier

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5. Juli 2019 | Campus Westend, Goethe-Universität

SOMMER. CAMPUS. FEIERN - Hessen trifft die Steiermark!

Am Freitag, den 05. Juli ist es wieder soweit: der Campus Westend verwandelt sich in einen Festort – und wir feiern mit! Ab 15 Uhr erwartet die Besucher*innen des Sommerfestes eine reiche Auswahl an Aktivitäten, und auch die Sammlungen sind wieder dabei: 5 Sammlungen öffnen ihre Tore und bieten Führungen an. An unserem Stand am Markt der Möglichkeiten können Sie Ihre Lieblingsobjekte in Buttons verwandeln. Und das Sammlungsmemory verrät Ihnen, was uns die Sammlungen der GU über das diesjährige Gastland – die Steiermark erzählen! Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit!

Mehr Informationen und das Programm des Sommerfestes finden Sie hier

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12.06.2019, 18:00 | Historisches Museum Frankfurt

Erinnern und Vergessen (machen)

In der aktuellen Ausstellung „Vergessen. Warum wir nicht alles erinnern“ im Historischen Museum Frankfurt sind auch einige Objekte aus der Edinger-Tiergehirnsammlung zu sehen. Was die deutsch-jüdische Geschichte der Hirnforschung sonst noch alles zum „Erinnern und Vergessen“ beitragen kann, wird der Soziologe und Medizinhistoriker Dr. Gerald Kreft am Mittwoch, den 12. Juni um 18:00 in einem Vortrag im HMF vorstellen: “Das habe ich getan…“ Erinnern und Vergessen (machen) in der Frankfurter Geschichte der Hirnforschung

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24.03.-14.07.2019 | Museum Giersch der Goethe-Universität

FROBENIUS. Die Kunst des Forschens

Vom 24. März bis 14. Juli 2019 widmet sich das Museum Giersch der Goethe-Universität den weltberühmten Felsbildkopien des Frobenius-Instituts. Nach mehreren auch international erfolgreichen Präsentationen zeigt sie mehr als 200 Bildwerke dieses herausragenden universitären Bilderschatzes nun endlich auch in Frankfurt am Main. Die Ausstellung rückt die talentierten Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Vordergrund, die hinter den beeindruckenden Felsbildkopien aus den Archiven des Frobenius-Instituts stehen und bisher wenig Beachtung erfahren haben. Wer waren Sie? Was hat sie angetrieben? Mehr als 200 Bildwerke sind zu sehen - ethnographische Bilder, Fotografien, Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und Kunstwerke.

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Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Das digitale Münzkabinett der Goethe-Universität ist online!

Es ist soweit: Seit Ende 2018 ist das digitale Münzkabinett der Goethe-Universität online! Unter www.mkfrankfurt.uni-frankfurt.de werden antike Münzen und Gipsabgüsse antiker Münzen aus den Sammlungen des Instituts für Archäologische Wissenschaften erfasst und so für Lehre und Forschung erschlossen.

Das Angebot richtet sich sowohl an Lehrende und Studierende der Goethe-Universität, als auch an eine breite Öffentlichkeit. Durch die Verlinkung mit anderen numismatischen Portalen (z. B. OCRE) sind die Sammlungen auch international sichtbar. Die Objekte erstrecken sich über ein Jahrtausend von 500 v. Chr. bis ins 6. Jhdt. n. Chr. Noch ist die Digitalisierung nicht abgeschlossen: aktuell sind 460 Objekte online, der Bestand wird aber fast täglich wachsen.

Die Digitalisierung geschieht im Rahmen des deutschlandweiten vom BMBF geförderten Projektes NUMiD und wird zudem vom Frankfurter BMBF-Projekt „Die universitäre Sammlung als lebendes Archiv“ unterstützt.

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Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Vierter Band der Khwe-Enzyklopädie erschienen!

Es war ein riesiges Projekt und es bleibt es weiterhin: Eine Selbstdarstellung der Khwe Buschleute in ihrer eigenen Sprache. Das war das Ziel von Oswin-Köhler. Ein DFG-gefördertes Forschungs- und Editionsprojekt führt seine Arbeit fort. Nun ist der vierte Band der auf 12 Teile angelegten Khwe-Enzyklopädie erschienen. Er widmet sich den Themen "Familie und Gesellschaft" und "Gewohnheitsrecht".

Viel Spaß beim Lesen!

Köhler, Oswin (2018): The World of the Khwe Bushmen in Southern Africa. A self-portrait in their own language. Vol. 4.1. (Band 4.1.): Part V Family and Society, Part VI Customary Law: Norms and Practices, Edited by Gertrud Boden and Anne-Maria Fehn with assistance from Thaddeus Chedau, Berlin: Dietrich Reimer.

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28.10.2018, 25.11.2018, 27.1.2019, 11:00 | Abguss-Sammlung, Campus Westend, NOrbert-Wollheim-Platz 1, Q5, 7. Stock, Raum 7.511

Führungen in der Abguss-Sammlung

Dreimal haben Sie in diesem Semester die Gelegenheit, die Abguss-Sammlungen der Klassischen Archäologie kennen zu lernen. Die Führungen finden jeweils sonntags um 11 Uhr statt und widmen sich folgenden Themen:

28.10.2018: Dr. Matthias Recke

Neu in der Sammlung: Die Erechtheionkore von der Athener Akropolis"

25.11.2018: Nathalie Burg, M.A.

Schiffbruch auf der Sturmfahrt in die Ewigkeit. Das Grabrelief des Demokleides"

27.1.2019: PD Dr. Axel Filges

"Menschen wie wir? Bauern, Landfrauen und Familien auf Weihreliefs des Hellenismus"

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

ab 29.06.2018 | LWL-Museum für Naturkunde, Münster

Eine Galerie der Gehirne

75 Nasspräparate aus der Edinger Tiergehirn-Sammlung des Neurologischen Instituts (Edinger-Institut) am Universitätsklinikum Frankfurt am Main sind seit dem 29.6.2018 in der Sonderausstellung "Das Gehirn - Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl" am LWL - Museum für Naturkunde zu sehen. Auf 1.200 Quadratmetern lernen Besucher*innen die anatomische Vielfalt und die enormen Leistungen dieses komplexen Organs kennen. Die Tiergehirne aus der Edinger-Sammlung sind gleich zu Beginn der Ausstellung als eine "Galerie der Gehirne" zu sehen - vom nur wenige Gramm schweren Fledermausgehirn bis zum Elefantengehirn, das über vier Kilogramm auf die Waage bringt. "Der Raum, in dem die Präparate präsentiert werden, soll als Einstimmung auf die Ausstellung dienen", sagt Holm. Sie hat zusammen mit ihren Kolleginnen Lisa Klepfer und Dr. Julia Massier das Ausstellungskonzept entworfen.

Mehr zum Ausstellungskonzept und der Galerie der Gehirne in einem Interview mit den Ausstellungsmacher*innen.

Foto: LWL/Steinweg

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Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Eine Koordination der Sammlungen an der Goethe-Universität!!

Seit Mai 2018 ist Judith Blume Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität. Die Koordination, die an der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg angesiedelt ist, hat die Aufgabe, die Nutzung der universitären Sammlungen in Forschung, Lehre und Wissenschaftsvermittlung zu fördern. Ziel ist eine Unterstützung in vielerlei Hinsicht: von der Bestandserhaltung über die Erschließung und Digitalisierung bis hin zur Entwicklung neuer, interdisziplinärer Perspektiven für Seminare, Forschungsprojekte und Ausstellungen.

Im Interview im Web-Magazin erzählt Judith Blume mehr über ihre Aufgaben, die Potentiale und Herausforderungen in der Arbeit mit Sammlungen: "Wer weiß, was wir in ein paar Jahren erforschen wollen!"

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Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg, Frankfurt am Main

Handschriften Telemanns in der UB Frankfurt bald digital verfügbar

Fast 800 musikalische Handschriften des bedeutenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann in der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg werden mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) digitalisiert. Das Projekt ist auf anderthalb Jahre angelegt und umfasst die Digitalisierung und Erschließung von rund 48.000 Seiten der Frankfurter Kantatensammlung aus dem 18. Jahrhundert.

Mehr zum Bestand und seiner Digitalisierung im Web-Magazin der Goethe-Universität

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Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg

Universitätsbibliothek stellt Prominenten-Porträts früherer Jahrhunderte online

Die „Porträtsammlung Holzhausen“ der Frankfurter Universitätsbibliothek steht nun komplett erschlossen der Forschung und anderen Interessierten online zur Verfügung.

Die Frankfurter Bürgerstiftung mit Sitz im Frankfurter Holzhausenschlösschen förderte die Digitalisierung und Konservierung der wertvollen graphischen Blätter. Die Sammlung von etwa 1.250 Kupferstichen, Holzschnitten und anderen graphischen Blättern des 16. – 18. Jahrhunderts ist Teil der Sammlung Frankfurt und Seltene Drucke (Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg). Den Schwerpunkt der dargestellten Personen bilden Frankfurter Bürger mit teilweise klangvollen Namen wie Cronstetten, Fichard, Fleischbein von Kleeberg, Hüsgen, Humbracht, Lersner oder Uffenbach, um nur einige zu nennen. Matthäus Merian d.Ä. taucht sowohl als Künstler wie auch als Porträtierter auf und auch seine Tochter Maria Sibylla Merian ist mit mehreren Porträts vertreten.

Mehr zur Sammlung und ihrer Digitalisierung im Web-Magazin der Goethe-Universität

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Sommersemester 2018 | Die erste Sitzung findet am 12.04.2018 im IG-Farbenhaus Raum IG 1.414 auf dem Campus Westend statt

Rohstoff des Wissens: Geschichte, Nutzung und Bedeutung wissenschaftlicher Sammlungen (Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen")

Seminar von Dr. Lisa Regazzoni, Historisches Seminar, Goethe Universität, Dr. Charlotte Bigg, Dr. Andrée Bergeron (École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris) und Dr. Sébastien Soubiran (Université de Strasbourg)

Die deutsch-französische Übung widmet sich den wissenschaftlichen und akademischen Sammlungen als historisch gewachsene Produkte, deren Nutzung, Bedeutung und Wahrnehmung sich sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch in der Öffentlichkeit verändert hat und stetig wandelt. Auf der Grundlage der Diskussion wissenschaftshistorischer und -theoretischer Texte und im Rahmen von Exkursionen in verschiedene Sammlungen in Paris, Strassburg und Frankfurt werden u. a. den folgenden Fragen nachgegangen:

•Welche sind die Methoden, die die verschiedenen Fachdisziplinen anwenden, um anhand materieller Sammlungsbestände wissenschaftliche Aussagen zu treffen bzw. zu belegen?

•Wie verändern sich im Laufe der Zeit die Bedeutung und der Wert der Sammlungsbestände, v. a. wenn sie für die sich stetig verändernden wissenschaftlichen Ansätze und Fragestellungen an Relevanz verlieren oder aber zum aufzubewahrenden akademischen Erbe der Universitäten erhoben werden?

•Wie werden die wissenschaftlichen Sammlungen durch ihre Ausstellung bzw. Musealisierung im öffentlichen Raum aufgewertet? Welche Herausforderungen aber auch Potentiale bringt diese Form der Wissensvermittlung mit sich?

All diese Fragen werden in deutsch-französischer Vergleichsperspektive betrachtet, damit die Bedeutung des historischen Kontextes, der nationalen Wissenschaftstraditionen, der politischen Entscheidungen hinsichtlich der „Heritage-ifizierung” und Wieder-Inwertsetzung vom wissenschaftlichen Kulturerbe klar zum Ausdruck kommt.

Das internationale Seminar wird von Dr. Lisa Regazzoni (Goethe-Universität), Dr. Charlotte Bigg, Dr. Andrée Bergeron (École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris) und Dr. Sébastien Soubiran (Université de Strasbourg) veranstaltet und richtet sich primär an französische und deutsche Studierende der Geschichte und Wissenschaftsgeschichte. Nach zwei theoretischen Einführungssitzungen in die Fragestellung werden jeweils zweitägige Exkursionen in verschiedene Sammlungen der Universitäten Frankfurt, Paris und Strassburg durchgeführt.

Die Lehrveranstaltung und die Exkursionen werden dank der finanziellen Unterstützung vom CIERA, der QSL-Mittel des Historischen Seminars und des Förderfonds Lehre 2017/18 der Goethe-Universität ermöglicht.

Die Zahl der Teilnehmer/innen der Goethe-Universität ist auf 12 begrenzt. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an: Regazzoni@em.uni-frankfurt.de

Genaue Angaben zum Ort und Ablauf der drei Blocksitzungen werden im Laufe der ersten Sitzung am 12.04.2018 gegeben.

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Wintersemester 2017/18 | Seminarhaus SH 3.103, IG-Farben-Haus IG 1.414, Sammlungen der Goethe-Universität, des Uni-Klinikums und der Johannes Gutenberg-Universität

Auge/Hand/Wissen. Handzeichnen als Technik der Welterfassung vom 18. bis 21. Jahrhundert (Studiengruppe: sammeln, ordnen, darstellen)

Seminar von Dr. Lisa Regazzoni, Historisches Seminar, Goethe Universität und Dr. Vera Hierholzer, Koordinatorin der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Das interdisziplinäre Seminar widmet sich dem wissenschaftlichen Handzeichnen als Form der Welterfassung vom 18. bis 21. Jahrhundert. Die Seminarteilnehmer*innen setzen sich mit der zeichnerischen Erfassung insbesondere von Artefakten, Naturalia und Menschen auseinander – am Beispiel von Darstellungen archäologischer Funde und Pflanzen sowie anatomischen Skizzen. In einem dezidiert komparatistischen und epochenübergreifenden Ansatz wird danach gefragt, wie sich die Technik des Handzeichnens im Lauf der Zeit verändert hat und welche Erkenntnisinteressen oder auch Forschungsfragen damit verbunden waren und sind. Warum wird das Zeichnen bis heute in überraschend vielen wissenschaftlichen Kontexten als Technik der Objekt- und Subjekterfassung verwendet – und das trotz der Herausbildung konkurrierender Verfahren wie der Fotografie, des Films, des 3D-Scans u.v.m.? Welcher Zusammenhang besteht zwischen der wissenschaftlichen Analyse und Theoriebildung und der Art der Objekt- und Subjekterfassung? Welches Vorwissen liegt der zeichnerischen Praxis zugrunde und welche Erkenntnisse werden damit vermittelt? Welche Aspekte können mittels Zeichnungen besser herausgearbeitet werden und welche ausgeblendet? Da die Zeichner*innen, die im Auftrag von Wissenschaftler*innen arbeiten, oft eine künstlerische Ausbildung besitzen, gilt das Interesse zudem der Verzahnung zwischen Kunst und den jeweiligen Disziplinen (u.a. Archäologie, Ethnologie, Biologie, Anthropologie, Botanik, Medizin).

Diesen Fragen gehen die Seminarteilnehmer*innen nicht nur auf der Grundlage der Diskussion wissenschaftshistorischer und -theoretischer Texte nach, sondern insbesondere im Rahmen von Exkursionen in verschiedene Sammlungen. Im Zentrum stehen Handzeichnungen, die in den Universitätssammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt aufbewahrt werden – u.a. werden die Sammlungen des Frobenius-Instituts, des Instituts für Neurologie (Edinger-Institut) an der Universität Frankfurt und des Instituts für Allgemeine und Spezielle Botanik an der Universität Mainz besucht. Darüber hinaus ist ein Besuch des Arbeitsbereichs Grafik im Römisch Germanischen Zentralmuseum Mainz geplant.

Das Seminar findet in 7 Blockveranstaltungen à 4 Stunden in Frankfurt und Mainz statt und richtet sich an Studierende beider Universitäten.

Studierende der Kunstgeschichte erwerben einen Teilnahmeschein am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften und können sich diesen für ihr Fach am Kunstgeschichtlichen Institut anerkennen lassen. Zuständig für die Anerkennung: Dr. Julia Saviello.

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Freitag, 7. Juli 2017, 11:30 - 13:00 Uhr | Institut für Afrikanistik, Goethe-Universität Frankfurt, Bockenheimer Landstraße 133, 5. OG, Raum 507

„Die ethnographischen Filme von Oswin Köhler und deren partizipative Bearbeitung mit Khwe in Namibia: ein Versuch”

Vortrag von Dr. Gertrud Boden mit Filmvorführung

Im Rahmen des Afrikanistischen Kolloquiums hält Frau Dr. Gertrud Boden am Freitag, den 7. Juli 2017 von 11:30 bis 13:00 Uhr einen Vortrag über das Thema „Die ethnographischen Filme von Oswin Köhler und deren partizipative Bearbeitung mit Khwe in Namibia: ein Versuch”.

Der wissenschaftliche Nachlass des Afrikanisten Oswin Köhler (*1911-†1996) beinhaltet unter anderem ethnographische Filmsequenzen, die in den Jahren 1962 und 1965 in der Ortschaft Mutc'iku aufgenommen wurden und Teil des Oswin-Köhler-Archivs sind. Dieses Filmmaterial wurde von einer Arbeitsgruppe im Jahr 2016 den Angehörigen der Khwe-Gemeinschaft vorgeführt und daraus eine DVD erstellt.

Frau Dr. Boden, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Die Welt der Kxoé-Buschleute" – Wissenschaftliche Bearbeitung des Materials zur Khwe-Kultur im Nachlass des Afrikanisten Oswin Köhler, wird im Vortrag Ausgangsmaterial, den Prozess der partizipativen Bearbeitung, sowie die dabei entstandenen Fragen aufzeigen. Anschließend wird der 55-minütige Film mit Originalton gezeigt.

30. Juni 2017 | Treffpunkt: 15:00 Uhr, Litfaßsäule gegenüber Infopoint Goethe-Uni, Campusplatz

Sammlungsführungen auf dem Uni-Sommerfest 2017

Auf dem Sommerfest der Goethe-Universität am Freitag, den 30.06.2017 gibt es die Möglichkeit, zwischen 15:15 und 18:15 Uhr bei Sammlungsführungen am Uni-Campus Westend teilzunehmen. Angeboten werden Führungen zu fünf der 40 Sammlungen der Goethe-Universität: Die Sammlung Politische Bildgedächtnisse am Historischen Seminar, die Kinder- und Jugendbuchsammlung der Bibliothek für Jugendbuchforschung, die Abgussammlung der Abteilung Klassische Archäologie, das Comic-Archiv und die Kunstsammlung zu Werken von Poelzig und Heck.

SAMMLUNGSFÜHRUNGEN

Treffpunkt: Litfaßsäule gegenüber Infopoint Goethe-Uni, Campusplatz

15:15 Abguss-Sammlung: Verhüllte Mädchen – nackte Göttinnen. Antike Frauenkörper hautnah

15:30 Politische Bildgedächtnisse

15:45 Kinder- und Jugendbuchsammlung

16:15 Comic-Archiv

16:15 Abguss-Sammlung: Nackte Jünglinge-verhüllte Greise? Männerbilder in alten Griechenland

16:30 Politische Bildgedächtnisse

16:45 Kinder- und Jugendbuchsammlung

16:45 Kunst-Sammlung: Werke von Poelzig & Heck

17:15 Comic-Archiv

17:15 Abguss-Sammlung: Flach und ohne Tiefe? Die hohe Kunst des Reliefs in der griech. Antike

17:30 Politische Bildgedächtnisse

18:15 Abguss-Sammlung: Von Angesicht zu Angesicht. Bildnisse berühmter Griechen & Römer

Weitere Informationen zum Programm des Sommerfestes finden Sie hier

Wintersemester 2016/17, montags 16-18 Uhr | IG-Farben-Haus 4.401

Sammlungen als Räume des Wissens

Seminar von PD Dr. Sybilla Nikolow, Historisches Seminar, Wissenschaftsgeschichte

In Sammlungen werden Dinge zu Objekten eines Ordnungssystems. Im Unterschied zum Sammelsurium sind sie als Räume zu verstehen, in denen Wissen auf systematische Weise erworben, dargestellt, modifiziert, stabilisiert und mobilisiert wird. Die Kollektionen zeugen von einer klassifizierenden Wissenskultur, die trotz oder wegen ihres historischen Wandels bis heute erkenntnisleitend ist. Derartige systematisierende Zugriffe waren nicht nur für die Entdeckung und Aneignung der Welt in der Frühen Neuzeit von identitätsstiftender Bedeutung. Noch immer ist das Sammeln und Ordnen ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Praxis, mit der etwa in der hochspezialisierten - inzwischen mit digitalen Mitteln betriebenen - Forschung in den Umweltwissenschaften oder der Genetik versucht wird, der überbordenden Vielfalt von Phänomenen zu begegnen. Entsprechend geben Sammlungen Auskunft über das jeweilige Selbstverständnis ihrer Eigentümer und zeugen von einem kenntnisreichen Umgang mit Objekten. Für die Wissenschaftsgeschichte stellen sie eine wertvolle materielle Quelle dar, mit der sich der Wandel von Wissensobjekten und den mit ihnen verbundenen Praktiken in verschiedenen Fachkulturen studieren lässt. Im Seminar soll das Thema gemeinsam mit den Studierenden zunächst anhand von Schlüsseltexten und Beispielen erarbeitet und dann auf eine wissenschaftshistorische Befragung der Bestände der Goethe-Universität angewendet werden. Dabei wird sich zeigen, wie in den Frankfurter Sammlungen noch heute Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Wissenschaften aufeinander bezogen sind.

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1. Juli 2016 | Treffpunkt: Info-Point IG-Farben-Haus

Sammlungsführungen auf dem Uni-Sommerfest

Auf dem Sommerfest der Goethe-Universität am Freitag, den 1. Juli 2016 gibt es die Möglichkeit vier der 40 Sammlungen der Goethe-Universität zu entdecken. Zwischen 15:30 und 18:00 werden Führungen durch die Kinder- und Jugendbuchsammlung der Bibliothek für Jugendbuchforschung, die Sammlung Politische Bildgedächtnisse am Historischen Seminar, das Felsbildarchiv des Frobenius-Instituts und das Comic-Archiv angeboten.

SAMMLUNGSFÜHRUNGEN

Treffpunkt Infopoint IG-Farben-Haus

15:30 Kinder- und Jugendbuchsammlung der Bibliothek für Jugendbuchforschung

15:45 Sammlung Politische Bildgedächtnisse (Reklamesammelalben)

16:00 Felsbildarchiv des Forbenius-Instituts

16:30 Comic-Archiv des Instituts für Jugendbuchforschung

16:30 Kinder- und Jugendbuchsammlung der Bibliothek für Jugendbuchforschung

16:45 Sammlung Politische Bildgedächtnisse (Reklamesammelalben)

17:00 Felsbildarchiv des Forbenius-Instituts

17:30 Comic-Archiv des Instituts für Jugendbuchforschung

Weitere Informationen zum Programm des Sommerfestes finden Sie hier

16.04., 30.04., 21.05., 02.07., 30.07.2016 | Goethe-Universität und historisches museum frankfurt

Sammlungen divers. Neu-Sichtungen historischer Objekte

In Kooperation mit dem historischen museum frankfurt und mit academic experience worldwide e.V. entwickeln Wissenschaftlerinnen des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften mit Geflüchteten und Studierenden der Goethe-Universität neue Perspektiven auf eine Sammlung. In dem partizipativen Projekt geht es um eine Neu-Sichtung von Museumsobjekten aus den bestehenden und zukünftigen Dauerausstellungen des historischen museums frankfurt. Gemeinsam erarbeiten Geflüchtete mit akademischem Hintergrund und Studierende einen transkulturellen Multimedia Guide. Die Arbeitsgruppe diskutiert die Hintergründe der Objekte und entwickelt in Tandemgruppen neue Erzählungen zu den Objekten unter Berücksichtigung der diversen Expertisen der Teilnehmenden.

Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Format „Objekterzählung“ werden in mehreren Sitzungen die Sammlungsbestände des historischen museums frankfurt gesichtet und spezifische Objekte ausgewählt. Diese werden, unter der Berücksichtigung verschiedener thematischer Schwerpunkte, kontextuell aufgearbeitet. Ziel ist es, die bereits bekannten Objekthintergründe zu diskutieren und in Beziehung mit neuen Perspektiven und transkulturellen historischen Erzählungen zu setzen. In Tandemgruppen erarbeiten immer zwei Personen (jeweils ein/e Geflüchtete/r und ein/e Studierende/r) die Bedeutungsdimensionen eines Objekts auf und erstellen eigene Interpretationen sowie Objekttexte.

Die Ergebnisse sollen in einer mobilen Web-App zusammengeführt und für die pädagogische Nutzung des historischen museums frankfurt bereitgestellt werden.

Das Kooperationsprojekt wird von Judith Blume, Christiane Borchert, Anne Gemeinhardt, Puneh Henning, Vera Hierholzer und Lisa Regazzoni getragen.

16.12.2015 | Frankfurt

Der Arbeitskreis Sammlungen verabschiedet ein Statut

Statut des Arbeitskreises Sammlungen der Universität Frankfurt

Angeregt durch die „Empfehlungen zu wissenschaftlichen Sammlungen als Forschungsinfrastruktur“ des Wissenschaftsrates vom Januar 2011 sowie aufbauend auf die Aktivitäten der Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“ am Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften (Bestandsaufnahme, Vernetzung der Sammlungen, fächerübergreifende Lehrveranstaltungen zu den Sammlungen, Aufbau einer gemeinsamen Online-Plattform) sowie der Jubiläumsausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe Universität“ wurde im Mai/Juni 2015 der Arbeitskreis Sammlungen der Goethe-Universität Frankfurt gegründet.

Der Arbeitskreis versteht sich als offene Gruppe. Alle Sammlungsverantwortlichen der Universität sowie Interessierte sind zu den Treffen eingeladen. Die Treffen finden mindestens einmal im Semester statt. Zudem gibt es die Möglichkeit, Treffen zu organisieren, die spezifischen Themen gewidmet sind.

Zur besseren Koordination der Arbeit wählt der Arbeitskreis ein Sprechergremium, das aus drei Sammlungsverantwortlichen besteht, die ein möglichst breites Fachspektrum abdecken. Die Leiterinnen der Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“ sind qua Funktion ebenfalls Teil des Sprechergremiums. Das Sprechergremium koordiniert und strukturiert die Arbeit, vertritt den Arbeitskreis nach außen und gibt Informationen nach innen weiter. Es ist kein Entscheidungsgremium; Entscheidungen werden in den Sitzungen des Arbeitskreises getroffen. Sollte ein/e sammlungsverantwortliche/r aus terminlichen Gründen verhindert sein, kann er/sie sich durch eine/n Kolleg/in vertreten lassen. Die Amtszeit der Sprecher/innen beträgt zwei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Tritt ein/e Sprecher/in frühzeitig zurück, wird sein/ihr Posten bei der nächsten Sitzung des AKs neu besetzt.

Für Belange der Sammlungen ist der AK Ansprechpartner auch für das Präsidium der Universität.

Momentanes Sprechergremium (Amtszeit von Juni 2015 bis Juni 2017):

- Dr. Mathias Jehn, Leiter des Archivzentrums der UB

- Prof. Dr. Katharina Neumann, Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung – Betreuerin der archäobotanischen Vergleichssammlung (FB 09)

- Prof. Dr. Peter Prinz-Grimm, Institut für Geowissenschaften, Betreuer der geowissenschaftlichen Sammlungen (FB 11)

- Leiterinnen der Studiengruppe: Judith Blume, Dr. Vera Hierholzer und Dr. Lisa Regazzoni (Historisches Seminar, FB 08)

Frankfurt am Main

Ton, Steine, Scherben: Sammlungen, Studiengruppe und AK in der Süddeutschen Zeitung

Unter dem Titel "Ton, Steine, Scherben" berichtet die Süddeutsche Zeitung vom 12.10.2015 anlässlich der BMBF-Ausschreibung "Vernetzen - Erschließen - Forschen. Allianz für universitäre Sammlungen" über die Sammlungen der Goethe-Universität, deren Aktivitäten und den neugegründeten Arbeitskreis!

Lesen Sie den Artikel hier.

Frankfurt am Main

Gründung eines AK Sammlungen

Auf Initiative von Judith Blume, Dr. Vera Hierholzer und Dr. Lisa Regazzoni, Leiterinnen der Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“, haben die Verantwortlichen für die über vierzig Sammlungen der Goethe-Universität im Juni 2015 einen Arbeitskreis gegründet.

In Anknüpfung an die Arbeit der Studiengruppe und der Ausrichtung der Plattform zielt der Arbeitskreis insbesondere darauf ab, die Sammlungsbetreuerinnen und -betreuer über die Fächergrenzen in einen dauerhaften Austausch zu gemeinsamen Anliegen und Fragen zu bringen. Innerhalb und außerhalb der Universität möchte er für die Unentbehrlichkeit der vielfältigen Sammlungsbestände und die damit einhergehende Verpflichtung sensibilisieren, das Potential dieses dinglichen Reservoirs angemessen auszuschöpfen. Darüber hinaus zielt der Arbeitskreis auch auf die notwendige konzeptionelle Weiterentwicklung durch die Einführung neuartiger, ggf. interdisziplinärer Lehrformate und Präsentationsformen wie Ausstellungen.

Mehr zum Arbeitskreis und seinen Zielen auf Seite 16 des Uni-Reports vom 8.10.2015.

04.-06.09.2015 | IG-Farben-Haus, Raum 411, 454, 457

1. Frankfurter Symposion zur Comic-Forschung „Geschichte im Comic - Geschichte des Comic“

Wie die Titelschlagworte andeuten, soll sich die Tagung am Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt in ihren Beiträgen und Diskussionen mit Comics und Graphischer Literatur in doppelter Perspektive befassen. Zum einen wird es um die historischen Themen und Stoffe von der Antike bis in die Zeitgeschichte gehen, die in internationalem Umfang auch in Werken der 'sequential art' behandelt werden und auf großes Interesse bei einem breiten Publikum stoßen. Die globale Verbreitung von Geschichtsbildern und Geschichtsnarrationen gewinnt in den spezifischen Erzählformen des Comics häufig eine besondere Brisanz und befördert den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Regionen und Kulturen weltweit. Als wesentlicher Teil eines internationalen Archivs der Erinnerungskultur hat der Comic einen nicht zu übersehenden Stellenwert gewonnen und gerät ins Blickfeld der Forschung sowohl als Zeugnis und Quelle als auch als Darstellung und Deutung von historischem Geschehen.

Zum anderen soll eine Historisierung des Phänomens Comic selbst betrieben und seine zeitgenössischen Spielarten wie auch seine Leserschaft(en) betrachtet und in ihrer internationalen Entwicklung und Ausformung untersucht werden. Es scheint vor dem Hintergrund der Fokussierung auf Historie und Historisches durch die Bildgeschichte in besonderer Weise angebracht, nach den wesentlichen Entwicklungslinien der Gattung und deren Voraussetzungen zu fragen: dies nicht zu letzt deshalb, weil die Debatten um neue oder als neuartig wahrgenommene Strömungen wie Manga und Graphic Novel, um Serialität, Werkcharakter und Medienkultur, um Comic und Bilderbuch, um Comics in traditionellen wie in den Neuen Medien u.v.a. die Frage nach dem Wesen der Graphischen Literatur aufwerfen.

Das vorläufige Programm zur Tagung finden Sie hier.

11.12.2014 | IG-Farben-Haus, Raum 1.414

Mobile Sammlung, zirkulierende kleine Formen. Werkstattgespräch mit Annegret Pelz

Im Rahmen der Mittwochskonferenzen hält Frau Pelz, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Wien, am Mittwoch, den 10.12.2014 den Vortrag: "Mobile Sammlung, zirkulierende kleine Formen", der sich der erinnerungs- und gruppenkonstituierende Funktion von transportablen Alben, Blankobüchern und Mappenwerken widmet und insbesondere ihre Präsenz in der Literatur seit den 1990er Jahren analysiert.

Im Werkstattgespräch am Donnerstag Vormittag wollen wir noch einmal genauer der Frage nachgehen, welche Verfahren Alben, Blanko- und Notizbüchern zugrunde liegen, wie sie sich diese mit unterschiedlichen disziplinären Zugängen analytisch greifen lassen und welche Rolle sie in der Erinnerungskultur beziehungsweise dem literarischen Schreiben insbesondere über Migration haben.

Grundlage der Diskussion wird der Aufsatz "Vom Bibliotheks- zum Albenphänomen" von Annegret Pelz sein, der unter folgendem link zu finden ist (ab S. 40) und den ich auch gerne auf Anfrage per pdf versende: https://fedora.e-book.fwf.ac.at/fedora/get/o:340/bdef:Content/get. Darüber hinaus aber möchten wir einzelne Beispiele aus der Literatur gemeinsam diskutieren und sie mit "realen" Alben aus der Sammlung Politische Bildgedächtnisse (Reklamesammelalben) vergleichen.

11.-12.11.2014 | Museum Giersch und Goethe-Universität

Wissenschaftliche Sammlungsbestände ausstellen

Organisatoren
Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“ (FZHG, Frankfurt am Main)
Forschungsgruppe „Matières à penser“ (Centre Alexandre Koyré, Paris und Helmholtz-Zentrum, Berlin)
Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte (Goethe-Universität, Frankfurt am Main)

Der internationale Workshop für Studierende, Promovierende und Post-Docs aus Paris, Berlin und Frankfurt am Main widmet sich der Frage, inwiefern Ausstellungen von wissenschaftlichen Objektbeständen als Orte der Wissensgenerierung gelten können. Am konkreten Beispiel zweier Ausstellungen, die im Rahmen des 100. Jubiläums der Goethe-Universität realisiert worden sind – „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ im Museum Giersch und „Vom Objekt zur Kulturgeschichte. (Wie Archäologen arbeiten)“ im Campus Westend –, sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, sich mit den folgenden Fragen intensiv auseinanderzusetzen: Werden diese Ausstellungen der wissenschaftlichen Arbeit mit und an den Uni-Sammlungen gerecht? Inwiefern bilden sie ein Modell für die Auf- und Umwertung insbesondere von historischen, aktuell nicht mehr verwendeten Sammlungsbeständen? Welches neue Wissen bzw. fruchtbare Gedanken können die erst in den Ausstellungen geschaffenen Objektnachbarschaften produzieren? Ist die Gestaltung dem Konzept angemessen? (Eine ausführlichere Beschreibung des Konzepts und der Leitfragen finden Sie hier).