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Mobile Sammlung, zirkulierende kleine Formen. Werkstattgespräch mit Annegret Pelz
11.12.2014 | IG-Farben-Haus, Raum 1.414

Mobile Sammlung, zirkulierende kleine Formen. Werkstattgespräch mit Annegret Pelz

Im Rahmen der Mittwochskonferenzen hält Frau Pelz, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Wien, am Mittwoch, den 10.12.2014 den Vortrag: "Mobile Sammlung, zirkulierende kleine Formen", der sich der erinnerungs- und gruppenkonstituierende Funktion von transportablen Alben, Blankobüchern und Mappenwerken widmet und insbesondere ihre Präsenz in der Literatur seit den 1990er Jahren analysiert.

Im Werkstattgespräch am Donnerstag Vormittag wollen wir noch einmal genauer der Frage nachgehen, welche Verfahren Alben, Blanko- und Notizbüchern zugrunde liegen, wie sie sich diese mit unterschiedlichen disziplinären Zugängen analytisch greifen lassen und welche Rolle sie in der Erinnerungskultur beziehungsweise dem literarischen Schreiben insbesondere über Migration haben.

Grundlage der Diskussion wird der Aufsatz "Vom Bibliotheks- zum Albenphänomen" von Annegret Pelz sein, der unter folgendem link zu finden ist (ab S. 40) und den ich auch gerne auf Anfrage per pdf versende: https://fedora.e-book.fwf.ac.at/fedora/get/o:340/bdef:Content/get. Darüber hinaus aber möchten wir einzelne Beispiele aus der Literatur gemeinsam diskutieren und sie mit "realen" Alben aus der Sammlung Politische Bildgedächtnisse (Reklamesammelalben) vergleichen.

Wissenschaftliche Sammlungsbestände ausstellen
11.-12.11.2014 | Museum Giersch und Goethe-Universität

Wissenschaftliche Sammlungsbestände ausstellen

Organisatoren
Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“ (FZHG, Frankfurt am Main)
Forschungsgruppe „Matières à penser“ (Centre Alexandre Koyré, Paris und Helmholtz-Zentrum, Berlin)
Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte (Goethe-Universität, Frankfurt am Main)

Der internationale Workshop für Studierende, Promovierende und Post-Docs aus Paris, Berlin und Frankfurt am Main widmet sich der Frage, inwiefern Ausstellungen von wissenschaftlichen Objektbeständen als Orte der Wissensgenerierung gelten können. Am konkreten Beispiel zweier Ausstellungen, die im Rahmen des 100. Jubiläums der Goethe-Universität realisiert worden sind – „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ im Museum Giersch und „Vom Objekt zur Kulturgeschichte. (Wie Archäologen arbeiten)“ im Campus Westend –, sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, sich mit den folgenden Fragen intensiv auseinanderzusetzen: Werden diese Ausstellungen der wissenschaftlichen Arbeit mit und an den Uni-Sammlungen gerecht? Inwiefern bilden sie ein Modell für die Auf- und Umwertung insbesondere von historischen, aktuell nicht mehr verwendeten Sammlungsbeständen? Welches neue Wissen bzw. fruchtbare Gedanken können die erst in den Ausstellungen geschaffenen Objektnachbarschaften produzieren? Ist die Gestaltung dem Konzept angemessen? (Eine ausführlichere Beschreibung des Konzepts und der Leitfragen finden Sie hier).

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Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
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Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung